Blogger zur #zuko11


Auf dieser Seite findest Du die Beiträge unserer Zukunftskonferenz-Blogger David Hamann für das breakfastpaper, Benjamin Stöcker für seine Freitsworte, Philipp Biel von appleunity, Henning Rasche in Mein Block, Michéle Hamm als Revierkind, Claus Hock als Edition Flint sowie Lukas Emele als Grüner Nomade.

Mehr Informationen über die Blogger gibt es hier.

Die Tweets über die Zukunftskonferenz zum Nachlesen.

Grüne Zukunftskonferenz: Rückschau

4.7.2011. Von Claus Hock. Wieder in den heimatlichen Gefilden angekommen. Bisher blieb ich meinen abschließenden Eintrag noch schuldig. In der Rückschau auf die Grüne Zukunftskonferenz stellen sich verschiedene Fragen: Was war gut, was war schlecht? Würde ich da nochmal hingehen? und natürlich: Bin ich jetzt grün? Gut an der ganzen Veranstaltung war natürlich die Möglichkeit, sie [...]

Fazit: Zukunftskonferenz der Grünen in Berlin

4.7.2011. Von Henning Rasche. Um ein Fazit zu schreiben bedarf es an Zeit. Deswegen schreibe ich es erst heute, weil ich der Überzeugung bin, dass man Geschehenes erstmal reflektieren muss, um ein Fazit ziehen zu können. Die Zukunftskonferenz der Grünen begann und endete am vergangenen Samstag, es ist genügend Zeit vergangen, um eine abschließende Meinung zu bilden. Auf drei verschiedenen Ebenen ziehe ich Fazit: auf einer allgemeinen - zum Grundsätzlichen dieser Zukunftskonferenz; auf einer grünen - was parteipolitisch mitzunehmen ist; und auf einer persönlichen Ebene - was meine privaten Erfahrungen betrifft. Weiterlesen ...

Ökologie und Ökonomie: Heuchelei, Segregation und Ehrenrettung #zuko11

3.7.2011. Von Henning Rasche. "Generation Kernseife" titelte die Süddeutsche Zeitung einst. Dazu gehörten Leute, die bei Geschäften wie etwa „Manufactum“ ein Stück Kernseife lieber für 4,50€ kaufen, als im Drogeriemarkt für 0,29€. Sie kaufen dort Geschirrtücher – drei Stück für 16€ - obwohl es im Otto-Katalog oder bei IKEA doch deutlich günstiger ginge. Und warum das alles? „Psychologischen Benefiz“, nennt Prof. Dr. Harald Welzer das auf der Zukunftskonferenz der Grünen. Sie tun dies, um sich ihres Gewissens zu erleichtern. Zwar fahren sie einen Porsche Cayenne, der die Umwelt wie kaum ein anderes Auto verpestet, aber sie kaufen an sich günstige Produkte teuer ein, weil sie vom Verkäufer das Versprechen bekommen, dass es nachhaltig produziert sei. Nachhaltigkeit, das ist ein so großes Wort. Benutzt wird es ähnlich häufig wie „Billy“ in einem IKEA-Möbelhaus. Heuchelei kann man so etwas nennen. Weil man vorgibt etwas zu sein, auch glaubt etwas zu sein, was man eigentlich nicht ist. Den Grünen wirft man diese Mentalität gerne vor. Weiterlesen ...

Grüne Zukunftskonferenz ist zu Ende – Rahmenbedingungen verbesserungswürdig

Von David Hamann. Die Grüne Zukunftskonferenz ist zu Ende gegangen, die eingeladenen Blogger haben sich im Hotel am Alexanderplatz eingefunden.

Im Großen und Ganzen war es ein gelungener Tag, wenngleich die Rahmenbedingungen nicht immer optimal waren: Das Wetter hat gar nicht mitgespielt, die Betreuung für die Blogger war praktisch nicht gegeben, Strom und WiFi gab es nur in homöopathischen Dosen. Dennoch: Lob an die Grünen, welche die Blogger-Invites überhaupt initiierten.

Grüne Zukunftskonferenz: Endrunde

2.7.2011. Von Claus Hock. Mit dezenter Verspätung geht es irgendwann in relativ naher Zukunft in die Endrunde. Im Programm nennt sich das “Externe KommentatorInnen-Runde”. Kommentiert wird wirklich, vor allem in den Reihen der Zuhörerschaft. Erste Eindrücke und Bewertungen der Zukunftskonferenz werden in Kleingruppen besprochen und man wird den Eindruck nicht los, dass eben diese Diskussionen in [...]

Zukunftkonferenz 2011 – Das Resumé #Zuko11

2.7.2011. Von Philipp Biel. Europäische Konflikte und die Komplikationen mit dem Urheberrecht waren am heutigen Tag meine Schwerpunkte auf der Zukunftskonferenz 2011. Doch wie geht es weiter? Weiterlesen ...

Forum Ökologie, Ökonomie: Nachhaltiger Konsum für alle

2.7.2011. Von Lukas Emele. Nachdem ich mich lange nicht entscheiden konnte, welchen Workshop ich in der zweiten Session der grünen Zukunftskonferenz besuchen solle, habe ich mich schlussendlich für den Workshop Nachhaltiger Konsum für alle entschieden.

Input Harald Welzer: Den ersten Input hielt der Sozialpsychologe Prof. Dr. Harald Welzer, der unter anderem durch das Buch Klimakriege bekannt geworden ist. Er ist der Meinung, dass die Dimension des Transformationsprozesses wird noch gar nicht richtig verstanden worden ist und Weiterlesen ...

#Zuko11 Kolumne: Urheberrecht und Informationsfreiheit

2.7.2011. Von Philipp Biel. medien-, Netzpolitik & Urheberrecht. Nur wenige Minuten ist es her, als der zweite und letzte Workshop der Zukunftskonferenz sein Ende fand. Die Thematik des Urheberrechts und die der Informationsfreiheit stellte sich als eine sehr Pikante dar. Weiterlesen ...

Grüne Zukunftskonferenz Workshoprunde 2 Thema : UrheberInnenrecht und Informationsfreiheit im 21. Jahrhundert BAG Medien- und Netzpolitik, BAG Demokratie und Recht sowie BAG Kultur

2.7.2011. Von Michéle Hamm. Mal wieder hatte ich keinen Empfang um sofort zu bloggen zum Thema "UrheberInnenrecht und Informationsfreiheit im 21. Jahrhundert". Ich saß im Saal 4 oben rechts im Saal mit anderen Bloggern zusammen. Wie im ersten Workshop gab es allerdings keine kleine Gruppenarbeit, sondern man konnte sich direkt melden, wurd drangenommen und konnte seine Meinung zu einer oder mehreren der 5 Thesen oder allgemein äußern. Was klar in dem Workshop geworden ist, das es nicht nur die Leute betrifft die mit ihrer Musik zum Mainstream angehören,nein - es betrifft alle. Wer nicht gut im Musikbiz ist,kann davon leben - andere nicht. So trifft es vorallem "kleine" Musiker, wenn Fans sich ihre Songs nicht kaufen - sondern illegal herunterladen. Es geht hier aber nicht nur um die Musikindustrie - auch die Filmindustrie betrifft. Beim dem mittlerweile geschlossenen Filmportal kino.to wurden Filme, Serien und Sendungen über externe Links zum kostenlosen Anschauen bereitgestellt. Die Industrien machen Millionenverluste dadurch. Musiker, die so berühmt sind, das sie Konzerte geben können, weil genug Leute hinkommen haben weniger Probleme als Kleinkünstler. Dennoch betrifft es alle.Internetpiratie ist Diebstahl des Eigentums. Aber warum ziehen sich so viele Menschen Songs,Filme etc aus dem Netz? Die Antwort liegt auf der Hand. Die meisten die illegal downloaden, sind besonders junge Menschen, die oftmals nicht für jeden Song Geld ausgeben wollen oder es sogar garnicht haben. Allerdings wird es zum Problem, wenn immer mehr Menschen illegal downloaden - Künstler verdienen damit ihr Geld. Aber das Internet ist so undurchsichtig wie ein Dschungel - richtig verbieten können - wird man es eh nie können. Denn die Nutzer werden immer eine neue Seite finden, auf der sie illegal Sachen downloaden können. Weiterlesen ...

BAG Medien- und Netzpolitik: Warten…

2.7.2011. Von Claus Hock. Wie am Tisch gerade so treffend festgestellt wurde: “Wir sind bei den Grünen, wir haben es nicht so mit der Zeit.” Oder so ähnlich, jedenfalls hinkt zumindest der genannte Workshop schon eine halbe Stunde hinter dem Zeitplan hinterher. 100 Teilnehmer waren angekündigt, bisher sind es so 30 inklusive Referenten. Tatsächlich nur Referenten, [...]

BAG Medien und Netz: Einleitung

2.7.2011. Von Claus Hock. Der zweite Workshop für diesen Tag ist der vom “BAG Medien- und Netzpolitik, BAG Demokratie und Recht sowie BAG Kultur” mit dem schönen Titel UrheberInnenrecht und Informationsfreiheit. Der Workshop bedient also das Leib- und Magenthema der meisten Blogger und “digital natives”. Mit dabei sind bisher Michéle, Philipp und ich. Kernthesen des Workshops sind: [...]

Automobilindustrie im Umbau: Es gibt viel zu tun

2.7.2011. Von Benjamin Stöcker. In all dem Trubel rund um Fukushima ist es ruhig geworden um den ökologischen Umbau der Automobilindustrie, dabei gilt es dort viele Probleme zu lösen. Die Grünen diskutieren auf ihrem Zukunftskongress 2011 Lösungsmöglichkeiten.

Über die Unmöglichkeit, zwei Sprachen gleichzeitig zu lauschen

2.7.2011. Von Lukas Emele. Bei der Zukunftskonferenz spricht gerade Marina Silva, die grüne Präsidentschaftskandidatin von Brasilien. Sie spricht auf Portugisisch. Da ich kein Portugisisch kann, habe ich mir so einen Babelfisch so ein Übersetzungsgerät geholt. Nun habe ich aber folgendes Problem: Entweder ich drehe die Lautstärke des Übersetzungsdings so weit auf, dass die Übersetzung das Portugisische übertönt, dann fallen Weiterlesen ...

Gesellschaftsforum: Zwischen philosophischer Theorie und Reißverschluss-Systemen

2.7.2011. Von Henning Rasche. Cem Özdemir ist bester Laune. Zur Begrüßung schwäbelt er vor sich hin, macht heitere Scherzchen und lacht über Peter Siller, der für eines seiner zahlreichen Plädoyers nur zwei sanfte Klatscher bekommt. Aber ganz so fröhlich, wie es in den ersten Minuten des Gesellschaftsforums im Saal sechs des Kosmos ist, sollte es nicht bleiben. Er habe sich Sorgen gemacht, ob es genügend Kontroversen gäbe, sagt Özdemir. Schon in den ersten zwei Minuten muss er feststellen, dass die beiden Diskutanten auf der Bühne ganr nicht anders können, als kontrovers zu diskutieren oder sagen wir es lapidar: sich zu fetzen. Spätestens am Ende der Debatte wird klar, dass Ulrike Herrmann von der taz und Peter Siller unterschiedliche Ansichten haben. Sie mache sich über seine philosophischen Grundgedanken lustig, er hebe zu sehr ab. Das Grundargument von Siller für seinen grundphilosophischen und normativen Überbau: "Wir stehen häufig für etwas ein, wissen aber gar nicht mehr warum", deshalb bräuchten wir solche abstrakten Gedankengänge findet Siller.

Thema der Veranstaltung war eigentlich: "Was heißt Verteilungsgerechtigkeit? Individuen, Institutionen und erweiterte Gerechtigkeit". Siller und Herrmann bildeten die Diskussionsbasis. Sie leiteten ein, sie beendeten die Debatte. Aufgrund ihrer Vorschläge konnte man sich zu Wort melden, obwohl grundsätzlich das Thesenpapier - das im Übrigen zehn Seiten umfasste, alle anderen waren maximal zwei Seiten lang - im Zentrum der Diskussion war. 

Verteilungsgerechtigkeit. Laut Ulrike Herrmann heißt das, der Abstand zwischen oben und unten nicht besonders groß sein darf. Eine Systemfrage, sei das. Und obwohl die taz-Journalistin grünes Parteimitglied ist, startet sie mit herber Kritik an der rot-grünen Regierung, die 2005 ihr jähes Ende nahm. Da sei zum Beispiel die Sache mit der "Reichensteuer". Vor Rot-Grün betrug diese noch 53%, nach Rot-Grün sind es jetzt nur noch 42%. Ganze elf Prozent senkten die eigenen Parteigenossen diesen Steuersatz, "ein fundamentaler Politikfehler" sei das gewesen, findet Herrmann. Rot-Grün habe die Reichen begünstigt. "Einkommen und Vermögen werden im Kapitalismus konzentriert. Rot-Grün hat diese Tendenz bestärkt." So richtig erwidern tut niemand auf diese Kritik. Sündige Reue bei den Grünen, so etwas fehlt den Sozialdemokraten größtenteils noch. Aber Cem Özdemir ist ja auch nicht zum antworten hier, er ist "lediglich Moderator". Im Zuge dieser Aufgabe hält er immer wieder sein iPhone hoch, präsentiert die Restlaufzeit des Redevermögens. 

Eva Quistorp sorgt dann dafür, dass wieder Ordnung und System in die Debatte kommt. Das Reißverschluss-Verfahren fordert sie. Also, dass Frauen und Männer abwechselnd reden müssen. Özdemir belächelt das, während sie spricht gibt er sich große Mühe so zu wirken, als interessiere ihn das gar nicht. Er guckt ihr nur einmal ganz kurz in die Augen, bei den anderen Diskutanten ist das anders. 

Die Debatte an sich verläuft, wie man sich eine Debatte bei den Grünen vorstellt. Jeder überzieht seine Redezeit, wilde Thesen und Argumente werden durcheinander geworfen. Drei Gerechtigkeitsbegriffe gäbe es, den Thesen fehlten Parteitagsbeschlüsse, ohnehin sei alles so kompliziert, obwohl doch allem der Überbau fehle, Freiheit für alle à la John Rowls, Konsumsteuer, Grundsicherung - alles denkbare zum Thema wird eingeworfen. Wie wird die Schere zwischen Arm und Reich wieder kleiner, der Abstand kleiner, wie könne man in Zukunft damit umgehen? Wachstum sei begrenzt, so viel ist klar. Aber wie will man es begrenzen? "Dann müsse man den Kapitalismus abschaffen", sagt Herrmann. Und das funktioniere nicht, weil der Mensch geizig sei, weil wir alle durchtrieben sind vom Kapitalismus, der uns seit 200 Jahren leitet. Sie erinnert noch an die Nichtwähler, an Sarrazinsche Thesen und, dass solche Strömungen und Tendenzen gefährlich sind. 

Am Ende fassen beide Podiumsdiskutanten die Wortbeiträge des "Fußvolkes" nochmal zusammen, dann ist die Zeit vorbei. Was bleibt nach diesem Forum? Eine "Argumentlandkarte", die aufzeigen sollte wo die Schwerpunkte und Thesen der Debatte liegen und der Gedanke an einen lächelnden Cem Özdemir. Ansonsten? Man wird sehen müssen, was die Partei mit der eigentlich großartigen Veranstaltung anstellt. Der tatsächliche Schwerpunkt dürfte nicht auf dem heutigen Tag liegen, sondern darauf, was man mitnimmt. Wie man die - zugegebenermaßen schwer auffindbaren - Ergebnisse verarbeitet und vielleicht eines Tages in ein neues Grundsatzprogramm stürzt. Glück auf. 

Gleich spricht die ehemalige brasilisanische Präsidentschaftskandidatin der Grünen, dann kommt die zweite Workshoprunde.

Europa: Unter wessen Kommando?

2.7.2011. Von David Hamann. Jetzt geht’s zum zweiten Workshop: “Europa: Unter wessen Kommando?”. Hier geht es um die Zukunft der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Eigentlich, ja eigentlich müsste man “Europäische Außen- und Sicherheitspolitik” wirklich in Anführungszeichen stellen. Denn so etwas wie eine gemeinsame Linie in außenpolitischen Fragen gibt es in der EU sehr selten – Libyen ist (erneut) das beste Beispiel. Weiterlesen... »

BAG Frieden: R2P – Europäische Außenpolitik auf dem Prüfstand

2.7.2011. Von David Hamann. Ich sitze im ersten Workshop mit dem Thema “R2P, Geld, Werte” der “BAG Frieden”. R2P steht für “Responsibility to Protect” und wurde Weiterlesen... »

BAG Frauen: Geschlechtergerechte Gesellschaft

2.7.2011. Von Claus Hock. Als einer der wenigen männlichen Zuhörer, habe ich ein bisschen den Anschluss verpasst, da das örtliche WLAN mich nicht mag. Irmingard Schewe-Gerigk hält die Einführungsrede zum meistdiskutiertesten Papier der Konferenz. Die Redezeit wird via Eieruhr begrenzt. Ein Anliegen der Rednerin ist es, die Forderungen zur Gleichstellung und zur Geschlechtergerechtigkeit zu einem Alleinstellungsmerkmal [...]

#Zuko11 Kolumne: Europe – Make it or break it!

2.7.2011. Von Philipp Biel. Die Zukunftskonferenzen gehen in die erste Workshoprunde. Über 7 verschiedene Möglichkeiten offenbarten sich mir, doch “Europe – ...mehr

Los geht's - #zuko11

2.7.2011. Von Henning Rasche. Grüne Zukunftskonferenz im Kosmos Berlin - Cem Özdemir erklärt gerade, er könne sich zwischen Zukunftskongress und Zukunftskonferenz nicht entscheiden, Claudia Roth begrüßt alle Gäste, die "Noch-Nicht-Grüne" sind. Riesengroße Halle zur Eröffnung, freie Plätze sind aber noch zu haben. Eigentlich wollten sie nicht so viel reden, die beiden Vorsitzenden, jetzt sind sie aber doch schon mit viel Schönrednerei dabei. Roth nennt das alles hier ein "grünes Herz", an Symbolkraft wird hier nicht gespart. Die Soziolgin Saskia Sassen spricht jetzt. In mir wächst die Sorge, dass heute viel geredet, aber wenig gesagt wird... Sie nennt die Europäische Union ein Zukunftsmodell - die Krise, die viele eine Krise der EU, eine Europa-Krise, nennen, sei lediglich eine Bankenkrise, sagt Sassen.

"It's no greek crisis, it's a bank crisis." Ob das alle so sehen?

Bei Politik geht es nicht nur darum, an die Macht zu kommen, sondern um noch viel mehr, findet die amerikanische Soziologie-Professorin. Sie macht der Überschrift ihres Auftritts alle Ehre: Sie gibt tatsächlich Stichworte, "Keynotes", also Denkanstöße, die die Grünen Diskutanten in Stimmung bringen sollen. Es geht heute um das große Ganze in Berlin, mal kein politisches Klein-Klein. Özdemir und Roth sind sichtlich erleichtert, dass es nach dem Sonderparteitag letzte Woche mal keine Abstimmungen und Änderungsanträge gibt. Einfach mal nur von der Zukunft träumen, das könnte die Stimmung beflügeln. Spätestens in den Foren gleich, wird es aber wieder ernster. Dann kann es nicht mehr um Utopien gehen, sondern dann muss die Realität wieder in den Blickpunkt rücken. Wie schön, dass heute niemand "Oben bleiben" ruft. Alle sind friedlich, man ist unter sich. Keine konservativen Politiker in Sicht. Oder? Doch, da sitzt Winfried Kretschmann, der die schwarze Bundeskanzlerin umgarnt und von derselben umgarnt wird. Aber das nimmt ihm hier niemand übel. Friedliche Atmosphäre halt.

Schon jetzt hängt der Zeitplan hinterher, Saskia Sassen ist aber nicht Schuld. Der Anfang hat sich einfach verzögert, man hat die Gäste einfach im Regen vor dem Eingang stehen lassen. Ist aber schon vergessen, diese kleine Unannehmlichkeit. Obwohl das hier alles ein bisschen schwierig ist mit der Organisation, ich schreibe von meinem Schoß. Einen Tisch oder eine Steckdose gibt es nicht. Da passt die Aussage von Sassen, es gebe viele "powerless people". Mal sehen, wie lange mein Akku aushält.

Gleich geht's in die Foren, dann etwas mehr Struktur und mehr Inhalt.

Grüne Zukunftskonferenz: Eröffnung

2.7.2011. Von Claus Hock. 10:15 Uhr. Cem Özdemir hält die Eröffnungsrede, klassisch mit anfänglichen Dankesworten. Cem Özdemir will immer Zukunftskongress sagen und sagt es auch manchmal. Leichte Seitenhiebe in Richtung der aktuellen Bundesregierung. Ziel der Konferenz soll es sein, die Ergebnisse der Zukunftsforen kritisch zu hinterfragen und weiter zu entwickeln.1 *** Claudia Roth übernimmt den zweiten [...]

Grüne Zukunftskonferenz #Zuko11 : Erste Eindrücke

2.7.2011. Von Philipp Biel. Leicht verspätet um 10:15 beginnt die Ansprache Claudia Roths und Cem Özdemir. Hier die ersten Impressionen der ...mehr

Live-Ticker von der Grünen Zukunftskonferenz – #zuko11

2.7.2011. Von David Hamann. 13:24 Uhr: Die gesamte Veranstaltung wurde etwas nach hinten verlegt. Das Überziehen in den Workshops ist aber wohl üblich. 13:20 Uhr: Leider Weiterlesen... »

Grüne Zukunftskonferenz: Anfangsgewusel

2.7.2011. Von Claus Hock. Die Tore der Zukunftskonferenz sind mittlerweile geöffnet und ich konnte mir einen kleinen Extratisch in der Nähe einer Steckdose ergattern. Die organisierenden Bündnisgrünen sind alle sehr zuvorkommend, allerdings fühlt sich niemand so wirklich für die eingeladenen Blogger zuständig, da es scheinbar keinen gesonderten Ansprechpartner gibt. Aber Blogger sind ja sowas in der [...]

Grüne Zukunftskonferenz 2011 in Berlin – Wir berichten!

2.7.2011. Von Philipp Biel. Und schon wieder geht es in Richtung Berlin. Da das iPhone 5 ja noch ...mehr

Grüne Zukunftskonferenz: Los geht’s

2.7.2011. Von David Hamann. Wie angekündigt werde ich heute aus Berlin von der Grünen Zukunftskonferenz berichten (Hintergrund: breakfastpaper auf der “Grünen Zukunftskonferenz”). In der Hauptstadt geht’s offiziell Weiterlesen... »

#zuko11

1.7.2011. Von Claus Hock. Morgen früh ist es soweit. Um 6 Uhr mache ich mich von meinem Zwischenstopp in Magdeburg auf den Weg nach Berlin.1 Ein paar wollen meine Eindrücke sicherlich verfolgen. Für diese und diejenigen, die um mein geistiges Seelenheil fürchten, nachfolgend die wichtigsten Infos einmal kurz zusammengestellt. Ich blogge natürlich hier und zwar unter [...]

Zukunftskonferenz der Grünen

30.6.2011. Am Samstag beginnt in Berlin die Zukunftskonferenz der Grünen. Dann blogge ich von dem Tagungsort, dem KOSMOS in Berlin, aus direkt auf meiner Internetseite, also hier. Von der Seite der Grünen aus: http://antriebzukunft.de wird meine Seite aus verlinkt, so dass jeder von da zu mir finden kann. Es werden zwei Workshop-Runden stattfinden, mit jeweils sieben verschiedenen Themen, die den groben Kategorien Demokratie, Ökologie und Ökonomie, Europa, Gesellschaft, Kommunen, Gleichberechtigung, Frieden, Ressourcengerechtigkeit und Urheberrecht und Informationsfreiheit zugeordnet werden können. 
Meine Aufgabe wird es sein von dort zu berichten, vermutlich auch aus den einzelnen Workshops, aber dann natürlich nur aus jeweils einem. Neben mir werden noch sechs andere Blogger aus Deutschland zugegen sein.
Wer Interesse an der Diskussion bekommen hat, darf sich gerne hier informieren: Aber auf grüne Propaganda wird hier verzichtet. 

In eigener Sache: breakfastpaper auf der “Grünen Zukunftskonferenz”

29.6.2011. Unter dem Titel “DEIN BLOG BEI UNS!” haben die Grünen vor einigen Wochen Blogger gesucht, die Interesse haben, live von der “Grünen Zukunftskonferenz” zu berichten. Neben Weiterlesen... »

Grüne Zukunftskonferenz: Prolog

22.6.2011. Von Claus Hock. Vor kurzem schrieben Die Grünen aus, dass sie Blogger suchen und einladen, von der diesjährigen Zukunftskonferenz zu berichten. Und was soll ich sagen: Ich habe mich beworben und wurde genommen. Am 2. Juli werde ich also live aus Berlin berichten. Verfolgen kann man das ganze hier im Blog, auf der Seite der [...]

Die Qual der Wahl

Von Lukas Emele. Für die zweite Session auf dem Zukunftskongress auf der Zukunftskonferenz müsste ich mich eigentlich aufteilen. Denn es gibt gleich mehrere Workshops, zu denen ich gerne hin möchte: Zum einen der Workshop Nachhaltiger Konsum für alle, unter anderem mit dem Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Harald Welzer. Diesen habe ich bereits einmal bei einem sehr interessanten ...

Forum Ökologie, Ökonomie: Automobilindustrie im Umbau

Von Lukas Emele. In der ersten Session habe ich den Workshop Automobilindustrie im Umbau besucht. Als Redner waren geladen Matthias Wissmann, der Präsident und damit Chef-Lobbyist des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und Winfried Kretschmann, der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Moderiert wurde der Workshop von Anja Hajduk, ehemaliger grüne Senatorin in Hamburg. Winfried Kretschmann hatte ja ...

Zukunftskonferenz: Los geht’s!

Von Lukas Emele. Ich sitze jetzt gerade in Berlin im Kosmos, dem größten Kino der DDR. Da es nun aber die DDR nicht mehr gibt, ist das Kino zu einem Kongresszentrum umgewandelt worden. Und hier findet nun also heute die Zukunftskonferenz ((Es ist eine Zukunftskonferenz und kein Zukunftskongress. Claudia und Cem betonen dies mehrfach. Mir ...

Am Samstag Zukunft(skongress)

Von Lukas Emele. Nachdem ich erst letztes Wochenende wegen dem grünen Sonderparteitag zum Thema Atomausstieg in Berlin war, werde ich nächstes Wochenende bereits wieder nach Berlin fahren. Dieses mal werde ich auf Einladung (und Kosten) von Bündnis 90/Die Grünen zum grünen Zukunftskongress mit dem schönen Titel Antrieb Zukunft fahren und über die Workshops und das ganze drum ...